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Hublot Classic Fusion Tributo – Historische Hommage und moderne Innovation

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Im Oktober 2026 präsentiert Hublot die Classic Fusion Tributo, eine bewusst historisch getreue Re-Edition des wegweisenden Classic Original von 1980. Das Modell verbindet das legendäre Material-Konzept aus Edelmetall und Kautschuk mit einem vollständig automatischen Manufacture-Kaliber und betont gleichzeitig das soziale Engagement der Marke durch die Spende von 100.000 CHF an die Main Dans la Main Stiftung.

Historische Bedeutung des Originalmodells von 1980

Das 1980 lancierte Classic Original war das erste Premium-Uhrwerk, das ein Gehäuse aus Gelb- oder Weißgold mit einem Kautschukarmband kombinierte. Diese Material-Fusion galt damals als riskant, setzte jedoch einen Trend, der heute im Luxussegment Standard ist. Das originale Design umfasste ein porthole-förmiges Gehäuse, zwölf Schrauben, die die Lünette fixierten, und ein schlichtes Zifferblatt ohne Indizes – ein minimalistischer Ansatz, der in den 1970er- und 1980er-Jahren häufig war, aber bei Hublot zu einem Markenzeichen wurde.

Technische Weiterentwicklung: Vom Quarzwerk zum automatischen Manufacture-Kaliber

Das 1980er-Modell war mit dem Quarzwerk ETA 955.412 ausgestattet, ein nicht automatisiertes Uhrwerk. Die neue Classic Fusion Tributo verwendet das Kaliber HUB1711, das auf der Zenith-Elite-Architektur basiert und von Hublot in der eigenen Manufaktur montiert wird. Das Kaliber liefert eine Gangreserve von 50 Stunden, eine Gehäusehöhe von 9,5 mm und ist vollständig automatisch. Durch die Integration des offenen Schwungscheibenträgers in Form des ikonischen H-Logos erscheint das Uhrwerk auch sichtbar durch das Saphir-Zifferblatt-Rückteil.

Rückbesinnung auf die Lünetten-Architektur: 12 Schrauben im Fokus

Ein zentrales Designmerkmal der Tributo ist die Wiederaufnahme der originalen 12-Schrauben-Lünette, die im Original von 1980 verwendet wurde. In den Jahren 2020 und 2023 hatte Hublot das Design auf sechs Schrauben reduziert – ein Schritt, der bei Sammlern auf kritische Rückmeldungen stieß. Die Rückkehr zu zwölf Schrauben wird als historisch treueste Ausführung bewertet und verdeutlicht die konzeptionelle Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Soziale Verantwortung: MDM und die Spende an die Main Dans la Main Stiftung

Auf der Rückseite des Zifferblatts befindet sich die Gravur “MDM”, die sowohl für die Gründerfamilie (Mario, Daniela, Marco) als auch für die Main Dans la Main Stiftung steht, die 2005 von Carlo Crocco gegründet wurde. Im Rahmen der Launch-Kampagne spendet Hublot 100.000 CHF an diese Stiftung, um humanitäre und Bildungsprojekte für gefährdete Kinder zu unterstützen.

Marktreaktion und kritische Debatten um Re-Editions-Designs

Die Tributo korrigiert frühere Schwächen in der Wiederaufbereitung klassischer Modelle. Während einige Beobachter die stilistische Beschränkung der originalgetreuen Umsetzung kritisieren und die Nutzung externer Architektur (Zenith) als Zeichen für fehlende Eigenentwicklung ansehen, betont Hublot, dass das überarbeitete Werk weiterentwickelt und in der eigenen Manufaktur gefertigt wird. Die Verbindung von historischer Authentizität und moderner Technik ist damit ein zentrales Argument für die Marktpositionierung.

Technische Daten im Überblick

  • Durchmesser: 38 mm (Original 36 mm)
  • Gehäusematerial: Edelmetall (Gelb-/Weißgold) + Kautschuk
  • Gehäusehöhe: 9,5 mm
  • Kaliber: HUB1711 (auf Zenith-Elite-Basis, automatisches Manufacture-Kaliber)
  • Gangreserve: 50 Stunden
  • Listenpreis: 30.100 USD (ca. 30.200 €)
  • Spende: 100.000 CHF an Main Dans la Main Stiftung
  • Originales Werk 1980: ETA 955.412, Quarz
  • Lünetten-Schrauben: 12 (Original-Design wiederhergestellt)

Häufig gestellte Fragen

  • Hat Hublot die 12-Lünetten-Schrauben bereits zuvor in Re-Editionen wiedergegeben? Durch frühere Modelle (z. B. 2020/2023) mit nur sechs Schrauben erhielt die Tributo 2026 von Kollektoren eine erweiterte Akzeptanz und wird als historisch treueste Ausführung angenommen.
  • Warum nutzt die Tributo kein in-house-Uhrenwerk? Das Kaliber HUB1711 beruht auf der Technologie der LVMH-Abteilung Zenith, wird jedoch weiterentwickelt und von Hublot selbst montiert, sodass die Uhr als “Manufacture” gilt.
  • Was bedeutet die Bezeichnung ‘MDM’ auf der Uhrenrückseite? MDM steht für Mario, Daniela und Marco (Familienmitglieder des Gründers Carlo Crocco) und gleichzeitig für die Main Dans la Main Stiftung, an die 100.000 CHF gespendet werden.

Fazit

Die Classic Fusion Tributo ist mehr als eine bloße Wiederauflage: Sie verknüpft die bahnbrechende Material-Innovation von 1980 mit einer modernen, voll automatischen Manufaktur-Uhrmacherei, bewahrt das ikonische 12-Schrauben-Lünetten-Design und unterstreicht Hublots gesellschaftliches Engagement durch die MDM-Initiative. Damit liefert Hublot nicht nur ein historisches Erbe, sondern ein aktualisiertes Statement, das die technische Entwicklung und die soziale Verantwortung der Marke gleichermaßen in den Fokus rückt.

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