Montblanc Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 100 – limitierte Edition in 18-Karat Roségold
>> Zu unserer Uhren-EmpfehlungMontblanc hat die limitierte Edition Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 100 auf nur 100 Exemplare limitiert und präsentiert sie in einem 43 mm großen Gehäuse aus 18 Karat Roségold. Der Chronograph verbindet die Schreibgeräte-Tradition des Hauses mit seiner Schweizer Uhrmacher-Manufaktur und würdigt den Erfinder des Chronographen, Nicolas Rieussec, durch fotolumineszente Patent- und Archivmotive. Neben dem exklusiven Design liefert das Modell das hauseigene Manufakturkaliber MB R200, das seit 2008 das mechanische Rückgrat der Rieussec-Reihe bildet.
Historischer Hintergrund des Nicolas Rieussec Chronographen
Der Begriff „Chronograph“ stammt von Nicolas Rieussec, der am 1. September 1821 auf dem Champ de Mars in Paris einen Zeitschreiber präsentierte, der die gemessene Zeit buchstäblich aufzeichnete. Die französische Académie des Sciences begutachtete das Gerät im Oktober 1821 positiv und verlieh ihm den Namen „Chronograph“. Montblanc griff diese Geschichte erstmals 2008 in einer Armbanduhr auf und nutzte die beiden rotierenden Scheiben als moderne Interpretation des historischen Prinzips.
Montblancs Verbindung zu Schreibgeräten
Durch die Integration von Archivmotiven, Patenttexten und der Signatur Rieussecs auf dem Zifferblatt verknüpft Montblanc die Geschichte des Chronographen mit seiner eigenen Tradition als weltbekannter Hersteller von Schreibgeräten.
Technische Daten und Kaliber MB R200
Das Herzstück der Limited Edition ist das Manufaktur-Automatikkaliber MB R200, Montblancs erstes hauseigenes Manufakturwerk, das 2008 debütierte. Das Kaliber kombiniert eine klassische Schaltrad-Steuerung mit einer vertikalen Scheibenkupplung und zwei Federhäusern, die eine Gangreserve von 72 Stunden bei einer Frequenz von 28 800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz) ermöglichen.
- Debütjahr des Kalibers: 2008 (erstes eigenentwickeltes Manufakturkaliber von Montblanc)
- Komponentenanzahl: 319 Einzelteile
- Funktionale Steine: 40 Rubine
- Gangreserve: 72 Stunden
- Frequenz: 28 800 Hz (4 Hz)
Seit seiner Einführung bildet das MB R200 unverändert das mechanische Rückgrat der Rieussec-Reihe und verdeutlicht, warum das Kaliber historisch relevant bleibt.
Design und Archivoptik des Zifferblatts
Das schwarze Zifferblatt der Limited Edition ist mit fotolumineszenten Archivmotiven versehen, die bei Dunkelheit sichtbar werden. Zu den Motiven gehören:
- Handschriftliche Passagen aus Rieussecs Patenttexten
- Silhouette der Pariser Académie des Sciences
- Technische Zeichnung des Tintenzeigers
- Unterschrift von Nicolas Rieussec
- Der Höhenring mit der Inschrift „Compteur de Mr Rieussec“ und dem Datum „Paris, le 15 Octobre 1821“
Der Ring um das Zifferblatt trägt zudem die römischen Ziffern und einen weißen Stunden-/Minutenring, während die Zeiger rosévergoldet sind. Die Leuchtelemente aus dem Archiv verleihen der Uhr bei Nacht ein besonders subtiles Leuchten.
18-Karat Roségoldgehäuse und Abmessungen
- Gehäusematerial: 18 Karat Roségold
- Durchmesser: 43 mm
- Höhe: 15,01 mm
- Glas: gewölbtes Saphirglas, kratzfest, beidseitig entspiegelt
- Wasserdichtigkeit: 5 Bar (ca. 50 m)
- Gehäuseboden: Roségold mit Saphirglaseinsatz, innen entspiegelt
Mit einer Höhe von 15,01 mm und einem Durchmesser von 43 mm ist das Gehäuse markant und lässt die Uhr nicht als zurückhaltende Dresswatch erscheinen. Die Form der Zwiebelkrone erinnert an vergangene Epochen.
Detailtiefe des Lederarmbands – Pariser Werkstatt-Geografie von 1821
Das schwarze Kalbslederarmband ist nicht nur ein Tragekomfort-Element, sondern ein historisches Dokument. Auf der Innenseite ist eine Karte des alten Paris aus dem Jahr 1821 eingraviert, die folgende Werkstattadressen von Nicolas Rieussec exakt abbildet:
- Rue du Marché-Palu 14 (Werkstatt 1805-1817)
- Rue Neuve des Petits Champs 13 (Ort der Patentanmeldung)
Zusätzlich sind weitere Punkte wie Notre-Dame, die Seine und das Marsfeld, wo das historische Pferderennen stattfand, verzeichnet. Die Kontur des Armbands ist an die Spitze einer Schreibfeder angelehnt und verweist damit auf Montblancs Wurzeln im Schreibgeräte-Segment.
Montblanc Laboratory Test 500 – Qualitäts- und Belastungsprüfung
Vor der Auslieferung durchläuft jede fertig montierte Uhr in Le Locle den hauseigenen Montblanc Laboratory Test 500. Das Verfahren simuliert über 500 Stunden (rund drei Wochen) reale Tragebedingungen, darunter Stoßfestigkeit, Ganggenauigkeit und Wasserdichtigkeit, und testet das komplett montierte Gehäuse – im Gegensatz zur COSC-Chronometerprüfung, die nur das nackte Uhrwerk über 15 Tage prüft.
Der Test prüft:
- Gangverhalten in mehreren Temperaturlagen
- Schaltzyklen des Monopusher-Drückers
- Gangreserve und Wasserdichtigkeit
Damit wird sichergestellt, dass die Uhr auch unter anspruchsvollen Alltagsbedingungen zuverlässig funktioniert.
FAQ – häufige Fragen zur Limited Edition
Was unterscheidet den Montblanc Laboratory Test von der COSC-Chronometerprüfung?Während die COSC lediglich das unverglaste Uhrwerk über 15 Tage testet, prüft das Montblanc Laboratory Test 500 das voll montierte Gehäuse über 500 Stunden hinweg auf Gangverhalten, Robustheit und Drückerfunktion.Was bedeutet das Datum „15 Octobre 1821“ auf dem Rehaut?Am 15. Oktober 1821 präsentierte Nicolas Rieussec seinen Zeitschreiber den Mitgliedern der Pariser Académie des Sciences, die den Begriff und die Erfindung positiv begutachteten.Welche Verbindung besteht zwischen dem Armbanddesign und Montblancs Füllfederhaltern?Die spitz zulaufende Kontur des Kalbslederbands ist der Geometrie einer traditionellen Füllfederhalter-Feder nachempfunden und zitiert zugleich die Schreibspitze von Rieussecs Tintenapparat.
Preis, Limitierung und Verfügbarkeit
- Limitierung: 100 Exemplare (Referenz 137545)
- Offizieller Verkaufspreis: 31 500 Euro
- Verfügbarkeit: Nur über autorisierte Montblanc-Partner erhältlich
Die Kombination aus exklusivem Roségold, aufwendiger Archivoptik und dem historischen Hintergrund rechtfertigt den Premium-Preis.
Fazit
Die Montblanc Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 100 ist keine technische Neuerfindung, sondern ein meisterhaftes Zusammenspiel von Geschichte, Handwerkskunst und moderner Uhrmacherkunst. Das hauseigene Kaliber MB R200 bildet seit 2008 das stabile Rückgrat der Rieussec-Serie, während die 500-Stunden-Laborprüfung die Qualität auf höchstem Niveau sichert. Durch die fotolumineszente Archivoptik und das kartografisch detailreiche Lederarmband wird die Geschichte des Chronographen-Erfinders nicht nur erzählt, sondern erlebbar – besonders im Dunkeln, wenn die archivierten Motive leuchten. Die limitierte Auflage von 100 Stück und der Preis von 31 500 Euro positionieren die Uhr als Sammlerstück für Liebhaber historischer Uhrmacherkunst, die ein Stück Zeitgeschichte am Handgelenk tragen möchten.
>> Zu unserer Uhren-Empfehlung
Keine Kommentare vorhanden